• Kompetenzen erkennen

    Unter Kompetenz versteht man die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen in Arbeits- oder Lernsituationen zu nutzen. Kompetenzen zeigen sich immer nur im Handeln: Nur wenn eine Person handelt, können ihre Kompetenzen sichtbar werden. (Im Unterschied zu Qualifikationen, die durch Zeugnisse belegt sind und die eine Person erworben hat, egal ob sie entsprechend handelt oder nicht.)

    Kompetentes Handeln schließt den Einsatz von Wissen, von intellektuellen und praktischen Fähigkeiten genauso ein wie soziales Verhalten und Werte.

    Kompetenzen werden im Laufe des Lebens erlernt und auch durch kulturelle Sozialisation geprägt. Z. B. gilt Konfliktfähigkeit, in Deutschland eine anerkannte Schlüsselkompetenz, in vielen asiatischen Ländern eher als unhöfliches Verhalten. Durchsetzungsfähigkeit, die man in Deutschland in vielen Berufen braucht, hat z.B. in Polen eher einen negativen Beigeschmack.

    Folgende Kompetenzarten werden unterschieden:

    • Fachkompetenzen sind deckungsgleich mit beruflichen fachlichen Qualifikationen.
    • Sozialkompetenzen wirken bei der Interaktion zwischen Personen, wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit.
    • Methodenkompetenzen befähigen dazu, sich selbst Arbeitsmethoden anzueignen und sie einzusetzen, wie Arbeitssystematik, Problemlösekompetenz, Exaktheit.
    • Personale Kompetenzen zeigen sich in Selbstverantwortung, Motivation, Belastbarkeit.

     

    Quelle: IQ Facharbeitskreis Kompetenzfeststellung

  • Arbeitshilfen

    Kompetenzfeststellung braucht Qualität. Arbeitshilfen für die Praxis. Erstellt vom IQ-Facharbeitskreis Kompetenzfeststellung

    Die Broschüre "Kompetenzfeststellung braucht Qualität" (PDF-Datei) wurde vom IQ-Facharbeitskreis Kompetenzfeststellung erstellt.