GESTATTEN? IQ

Foto: Netzwerk IQ/Anita Schiffer-Fuchs
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Das neue Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)"

16 Regionale Netzwerke mit jeweils mehreren Teilprojekten, fünf deutschlandweit agierende Fachstellen zu entscheidenden Handlungsfeldern und eine Koordinierungsstelle für alle Partner sind seit Juli 2011 angetreten, um die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Gemeinsam bilden diese Partner das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" – kurz IQ. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA). Neben der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten stehen bei IQ weitere Ziele auf der Agenda. So dient das Förderprogramm auch der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans "Integration".

Foto: Netzwerk IQ/Anita Schiffer-Fuchs
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IQ vor Ort: die Regionalen Netzwerke

Zu den zentralen Aufgaben zählt auch die Unterstützung von Regelinstitutionen, die für die Integration in den Arbeitsmarkt zuständig sind – insbesondere die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter. Ihnen bietet IQ Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote. Die Netzwerkpartner entwickeln und vertreiben beispielsweise Schulungskonzepte zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Fachkräften in den Regelinstitutionen. Weiterhin arbeitet IQ für die Umsetzung des „Anerkennungsgesetzes“, indem es flächendeckend Erstberatungsangebote schafft. Und schließlich verzahnen Regionale Netzwerke Leistungen und Angebote zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten an ihren Standorten zu einer „Prozesskette für die berufliche Integration“ und vernetzen sich mit Partnern vor Ort. Diese drei Schwerpunktaufgaben bearbeiten die 16 Regionalen Netzwerke.

Foto: Netzwerk IQ/Anita Schiffer-Fuchs
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Thematisch versiert: die Fachstellen

Die Regionalen Netzwerke werden inhaltlich von fünf Fachstellen unterstützt, die ihnen zu folgenden Handlungsfeldern beispielsweise Konzepte, Schulungen oder Qualitätskriterien anbieten:

  • Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen
  • Berufsbezogenes Deutsch
  • Diversity Management
  • Existenzgründung
  • Qualifizierung

Darüber hinaus arbeiten die Fachstellen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um den Austausch zum jeweiligen Handlungsfeld zu fördern, Expertise zu bündeln und in dem Themengebiet voranzukommen.

Foto: Netzwerk IQ/Anita Schiffer-Fuchs
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Hier laufen die Fäden zusammen: Koordinierung und Evaluation

Das Koordinierungsprojekt (KP IQ) im Förderprogramm IQ unterstützt und begleitet die Regionalen Netzwerke und Fachstellen bei der Arbeit sowie die Mittelgeber BMAS, BMBF und die BA bei der fachlichen Steuerung und organisatorischen Umsetzung des Förderprogramms. Zudem ist die Aufbereitung und Verbreitung zentraler Arbeitsergebnisse einschließlich der bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Aufgabe der Koordinierung.
KP IQ arbeitet Hand in Hand mit der externen Evaluation des Förderprogramms, welche die Arbeit aller Partner bei IQ begleitet und die Zielerreichung durch ein Monitoringsystem unterstützt.

Mehr Informationen auf der Webseite des Netzwerks